Sandwich-Verfahren bei Leistenbruch in TEP-Technik

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minimal-invasive Sandwich-Verfahren
Operation des Leistenbruch in TEP-Technik
Total extra-peritoneal=T.E.P.

Bei der minimal-invasiven endokopischen Leistenbruch-Operation in TEP-Technik wird ein natürlicher Gewebespalt zwischen Bauchfell und Bauchmuskulatur in der Innenwand der Bauchhöhle aufgesucht.

Dieser schmale Spalt wird mit Kohlendioxyd-Gas (CO2) geweitet und es werden Spezialinstrumente mit aufgesetzter Kamera bis zur Bruchpforte eingeführt.

Da keine Struktur zerschnitten und stumpf präpariert wird, ist dieser Eingriff als unblutig zu bezeichnen.

Das Netz wird über Spezialinstrumente eingebracht und ohne Clips oder Naht positioniert.

Dadurch entfällt das Risiko, durch Clips oder Naht, Blutgefäße oder Nerven zu verletzen!

Durch das Ablassen des Kohlendioxyd-Gases wird das Netz zwischen Bauchfell und Bauchwand wie beim Sandwich der Belag (z. B. Käsescheibe) zwischen zwei Brotscheiben fixiert.

Das sogenannte “minimalinvasive Sandwichverfahren” beschreibt die Positionierung des Netzes zwischen zwei anatomischen Strukturen (Bauchfell und Bauchdecke) ohne diese zu verletzen.

Das Netz befindet sich zwischen Bauchfell und Bauchwand über der Bruchpforte (“Bruchlücke”, “Loch in der Leiste”, “Erweiterter Leistenkanal”) des Leistenbruches.

Das Netz wird durch den natürlichen Bauchinnendruck an der Bauchinnenwand fixiert und befindet sich also auf der “Druckseite”,
wie bei einen undichten Faß, das man auch besser von Innen als von Außen abdichtet.

Der Vorteil dieses Operationsverfahrens (TEP=minimal-invasive Sandwich-Methode) liegt also in der schonenden (ohne Clip, ohne Naht) zu Hilfenahme der natürlichen Druckverhältnisse im unteren Bauchraum.

Dieses Operationsverfahren wird auch als Total extraperitoneale Hernioplastik (Total extra-peritoneal (T.E.P.)) bezeichnet.

Bei diesem Operationsvefahren wird also das Peritoneum (Bauchfell) nicht verletzt (extra-peritonal).
Somit ist auch eine Verletzung der Bauchhöhlenorgane, die vom Peritoneum überzogen sind, so gut wie ausgeschlossen.

Man kann sich das Peritoneum wie einen “Plastikbeutel” vorstellen in dem sich die Bauchorgane befinden.

Dieser Beutel umschließt wie beim gekochten Frühstücksei (“Eihaut”) das Innere (Eiweiß und Eigelb) und grenzt es zur harten Eischale ab.

Die Bruchpforte ist hiermit verschlossen und der Leistenbruch beseitigt.

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Synonyme für das Minimal-invasive Sandwich-Verfahren:

Sandwich-Operation minimal-invasive Technik TEP-Technik
Schlüssellochoperation minimal-invasive Methode TEP-Methode
Sandwich-Operation minimal-invasive Methode TEP-Methode

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Hier finden Sie weiterführende detaillierte Informationen zum minimal-invasiven Sandwich-Verfahren bei Leistenbruch(TEP)
TEP ( Trans extraperitonealer Bruchpfortenverschluß )
TEP=Total extra-peritoneal (T.E.P.) laparoscopic hernia repair

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Herniencentrum Düsseldorf

Dr. med. Achim Wolmershäuser
Facharzt für Allgemein- und Visceralchirurgie (Bauchchirurgie)
Schwerpunkt minimal-invasive Chirurgie

Herniencentrum-Düsseldorf
Privatpraxis im Ambulanten Operationszentrum Düsseldorf
AOZ-Düsseldorf
Grafenberger Allee 136
40237 Düsseldorf
Tel. 0211 66 60 06

Herniencentrum-Düsseldorf

Die ambulante minimal-invasive Leistenbruch Operation

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